Spenden für die Tafeln Wiesbaden, Mainz und Untertaunus

Heilig Abend steht vor der Tür und viele befinden sich im Weihnachtsstress: Geschenke müssen noch gekauft, der Weihnachtsbaum geschmückt oder das Festessen für Heilig Abend vorbereitet werden. Aber nicht bei jedem in der Region Wiesbaden ist die Vorfreude auf Weihnachten groß. Denn das Geld ist knapp und für viele ist ein leckeres Essen an Heilig Abend keine Selbstverständlichkeit – von den Geschenken ganz zu schweigen. Damit auch bedürftige Menschen einen schönen Weihnachtsabend verbringen können, rufen die Tafeln alle Einwohner, Einzelhändler oder Supermarktketten auf, übrig gebliebene Lebensmittel an die Tafeln abzugeben. In den Lagerräumen von MyPlace-SelfStorage in der Mainzerstraße 79 ist genügend Platz für alle Spenden.

Mehr als 5.000 Menschen werden derzeit wöchentlich von den Tafeln im Untertaunus, der Wiesbadener Tafel und der Mainzer Tafel mit Lebensmitteln unterstützt. Da es sich ausschließlich um gespendete Waren handelt, können die Mengen täglich stark variieren. Aus diesem Grund benötigen die Tafeln an Tagen der Warenknappheit ein gefülltes Warenlager, aus dem die Mitarbeiter bei Bedarf Lebensmittel abholen und an die Ausgabestellen liefern können. Durch die Kooperation zwischen MyPlace-SelfStorage und den Tafeln wurde das bisherige Platzproblem gelöst und für alle drei Tafeln geeignete, zentrale, ca. 25 Quadratmeter große Lager im MyPlace- Standort Wiesbaden (Mainzerstraße 79) bezogen. Restbestände, Über- oder Fehlproduktionen füllen die Lager.

Die Tafeln sind dringend auf der Suche nach weiteren Spendern. Denn: Die Anzahl der bedürftigen Menschen steigt, aber die zur Verfügung gestellten Lebensmittel und Geldspenden nehmen ab.

Die zusätzliche Lagermöglichkeit bei MyPlace-SelfStorage schafft Stauraum für haltbare Lebensmittel – ca. 75 Paletten finden in den drei Lagern Platz. Gemeinsam mit MyPlace rufen die Tafeln zu Lebensmittel Spenden auf, um für Zeiten der Warenknappheit eine Reserve aufzubauen. Die Tafeln benötigen für das Lager langfristig, haltbare Lebensmittel wie beispielsweise Reis, Nudeln oder Konserven. Die  Mitarbeiter von MyPlace-SelfStorage nehmen diese Spenden während der Bürozeiten von Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr und Samstag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr für die Tafel persönlich entgegen. Ansonsten haben die Tafeln wie alle anderen Mieter auch täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr Zugang zu ihrem Lager.

Im Moment ist unser Lager bei MyPlace-SelfStorage mit 4 Paletten Ketchup, 3 Paletten Apfelmus und 2 Paletten mit langhaltbaren Lebensmitteln wie Reis, Nudeln und Marmelade gefüllt. In den nächsten Tagen kommen noch mehrere Paletten Babynahrung und Spargeldosen hinzu. Im Moment ist das Lager gut gefüllt, aber wir haben immer noch genügend Stauraum für weitere Spenden.

Ich hoffe, dass bald noch mehr hinzukommt. Deswegen möchte ich alle Unternehmen aus der Lebensmittelbranche bitten, an uns zu denken. Wir nehmen alles: Fehl- und Überproduktionen sowie Unfallwaren – auch in großen Mengen. Wir freuen uns, wenn die Lebensmittel geliefert werden, aber wir holen die Waren selbstverständlich auch ab“, so Martha Grimm, Vorsitzende der Mainzer Tafel. Das Gleiche wünschen sich auch Ruth Friedrich-Wurzel, Vorstandsmitglied der Wiesbadener Tafel, und Claudia Kohlhaas von den Tafeln Untertaunus.

Außerdem bitten alle Tafeln auch Privatpersonen Lebensmittelpakete zu spenden, jedoch nur neu eingekaufte, haltbare und verschlossene Waren. Mehr als 800 Tafeln gibt es aktuell in Deutschland. Getreu der Idee „Lebensmittel verschenken statt vernichten“ sammeln ehrenamtliche Helfer bei Supermärkten, Bäckereien oder z.B. Kaufhäusern Lebensmittel und Waren ein, die nicht mehr zum Verkauf angeboten werden können. Diese geben die Tafeln dann an bedürftige Menschen weiter. „Es besteht nicht das Problem, dass es in Deutschland nicht genügend zu Essen gibt. Lebensmittel gibt es im Überfluss und gerade deswegen greift die Tafelidee. Lebensmittel verschenken statt vernichten, das machen wir

tagtäglich“, erklärt Martha Grimm von der Mainzer Tafel. Allein logistisch gesehen ist dies keine einfache Aufgabe. Die Tafeln verfügen nur über Kleintransporter in die große Paletten nicht hinein passen. Deswegen müssen zum Teil die Waren von den Paletten heruntergenommen und einzeln verfrachtet werden. Aus diesem Grund suchen die Tafeln nach Speditionen, die sich bereit erklären Paletten zu MyPlace-SelfStorage ins Lager zu bringen.

Über die Tafeln:

Mainzer Tafel e.V.

Seit 2001 macht es sich die Mainzer Tafel zur Aufgabe, gespendete, qualitativ einwandfreie Lebensmittel an bedürftige Mainzer und Mainzerinnen zu verteilen. Fast 2.000 Menschen unterstützt die Tafel wöchentlich mit Lebensmitteln - in der eigenen Ausgabestelle in der Heidelbergerfaßgasse 16 sowie mit einem mobilen Tafeldienst sowie über soziale Einrichtungen und in Zusammenarbeit mit anderen sozialen Institutionen. www.mainzer-tafel.de

Wiesbadener Tafel:

Anfang 1999 gegründet, versorgt die WIESBADENER TAFEL seitdem bedürftige Menschen Wiesbadens an drei Ausgabetagen mit Roh-Lebensmitteln und einmal in der Woche mit Suppe. Der dahinter stehende Tafelgedanke, dass nicht alle Menschen ihr täglich Brot haben und dennoch Lebensmittel im Überfluss vorhanden sind, trägt die Arbeit der Tafel, die sich hier um Ausgleich bemüht. 2000 Menschen erreicht die Tafel in Wiesbaden wöchentlich, hinzu kommen Anlieferungen in verschiedenste Heime wie Zora, Suchthilfe, Männer-/Frauenwohnheime, Teestube… Die Tafel hat einen neuen Standort in der Klarenthalerstr.22b bezogen. www.wiesbadener-tafel.de

Tafeln im Untertaunus:

Seit Eröffnung der ersten Ausgabestellen im September 2006 versorgen die "Tafeln im Untertaunus" in Bad Schwalbach, Taunusstein und seit November 2007 auch in Idstein an insgesamt vier Tagen in der Woche bedürftige Menschen im gesamten Untertaunus mit gespendeten Lebensmitteln. Rund 900 Menschen, vor allem Hartz-IV-Bezieher, Familien, Alleinerziehende oder Rentner mit geringem Einkommen, erhalten neben Lebensmitteln bei Bedarf aber auch weitergehende Beratung und Hilfe durch das Diakonische Werk Rheingau- Taunus, dem Träger der Tafeln im Untertaunus. www.dwrt.de

Über MyPlace-SelfStorage:

MyPlace-SelfStorage ist mittlerweile mit 21 Standorten in Deutschland (München, Berlin, Hamburg, Nürnberg, Frankfurt, Wiesbaden, Stuttgart), 8 in Österreich (Wien, Graz) und zwei in der Schweiz (Zürich) vertreten. 3 weitere Lagergebäude befinden sich in konkreter Planung oder im Bau. Den privaten oder gewerblichen MyPlace-Kunden stehen insgesamt 33.660 Abteile zur Verfügung, in die sie täglich ihre Gegenstände einlagern oder wieder abholen können. Die Abteile sind mehrfach gesichert, mit eigenem Schloss für jeden Mieter, Zugang zum Gelände mittels Pincode nur für MyPlace-Kunden sowie Kameras und nächtlichem Wachdienst. www.myplace.de