Neue „Hotels für Dinge“ in Berlin: MyPlace eröffnet in Pankow und baut zwei weitere Häuser

Immer mehr Großstädter entscheiden sich, ihr Hab und Gut in einem „Hotel für Dinge“ unterzubringen, wie der MyPlace-Geschäftsführer Martin Gerhardus seine Selfstorage-Häuser auch nennt. Wegen der steigenden Nachfrage nach flexiblem Stauraum expandiert der Markführer im deutschsprachigen Raum im Geschäftsjahr 2016/17 von derzeit 37 auf 44 Lagerhäuser. Drei der neuen Standorte entstehen in Berlin: in Pankow, Spandau und Neukölln. Der Bau des Hauses in Pankow (Prenzlauer Promenade 26) ist bereits abgeschlossen – ab Mai können hier SelfStorage-Abteile gemietet werden. Anfang Juni findet anlässlich der Eröffnung eine Schatzsuche im Lagerhaus statt, bei der die Besucherinnen und Besucher verschiedene Preise erbeuten können. Zudem feiert MyPlace 2016 in Berlin zehnjähriges Bestehen.  

In Berlin mieten derzeit insgesamt etwa 6.000 MyPlace-Kunden aus unterschiedlichsten Gründen ein Selfstorage-Abteil. Teurer und dadurch kleiner ausfallender Wohnraum ist dabei ein Anlass von vielen. Auch wer für einige Zeit ins Ausland geht, mit dem Partner zusammenzieht oder im Keller keinen Platz mehr für alte Möbel, Akten, Sammlungen oder Erbstücke hat, findet in seinem persönlichen, auf die eigenen Bedürfnisse angepassten „Keller außer Haus“ Raum zum Lagern. Die Geschichten hinter den Dingen, die bei MyPlace untergebracht werden, sind vielfältig und oftmals auch kurios: „Neben ganzen Wohnungseinrichtungen und Umzugskartons lagern auch Familienerbstücke aus dem 19. Jahrhundert bei uns. Außerdem nutzen ein Cateringbetrieb und ein Schneiderpuppen-Spezialist unsere Abteile, um ihr Equipment unterzubringen“, so Thekla Liebnitz, die Regionalverantwortliche für den Standort Berlin.

In Berlin betreibt MyPlace-SelfStorage derzeit insgesamt sieben Lagerhäuser in Charlottenburg, Friedrichshain, Mariendorf, Mitte, Reinickendorf, Wilmersdorf und Zehlendorf. Nach der Neueröffnung des achten Standortes in Pankow stehen ab Mai auf drei Stockwerken mit insgesamt rund 2.500 Quadratmetern, etwa 450 weitere Abteile zur Verfügung. Doch damit nicht genug: Auch in Spandau und Neukölln sind neue Lagerhäuser geplant, sodass MyPlace nach Abschluss der aktuellen Expansionsrunde mit insgesamt neun Selfstorage-Häusern in Berlin vertreten sein wird. Der derzeit größte Standort in Berlin ist Friedrichshain mit ca. 5500m², 1.040 Abteilen und knapp 1.000 aktiven Kunden. 2016 feiert MyPlace-SelfStorage in Berlin zudem zehnjähriges Bestehen: 2006 wurde das erste Haus in Charlottenburg eröffnet.

Investitionen von 61 Mio. Euro für sieben neue MyPlace-Häuser

Die stetig wachsende Nachfrage nach Selfstorage-Angeboten schlägt sich deutlich in der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche nieder. Die Prognosen für die nächsten Jahre lassen ein stabiles Wachstum erwarten. Die Bewohner der MyPlace-Regionen sollen innerhalb von 10 Autominuten einen der Standorte erreichen können – das hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt. Der Marktführer erweitert deshalb im Geschäftsjahr 2016/17 innerhalb einer Investitionsrunde mit 61 Mio. Euro sein Angebot auf insgesamt 44 Lagerhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Derzeit nutzen etwa 18.000 MyPlace-Kunden an 37 Standorten rund 34.000 Lagerabteile auf einer Gesamtfläche von über 290.000 m². Jeden Monat werden aktuell etwa 1.000 m² Lagerfläche zusätzlich vermietet.

MyPlace-SelfStorage

In den USA ist Selfstorage, das „Selbsteinlagern“, schon seit über 60 Jahren etabliert. Im deutschsprachigen Raum übernahm MyPlace-SelfStorage vor mehr als 15 Jahren eine Vorreiterrolle. Die flexible Vermietung von privaten Lagerräumen in Großstädten schloss eine neu entstandene Marktlücke: das Bedürfnis nach mehr Platz.MyPlace-SelfStorage ist mit derzeit 37 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Marktführer im deutschsprachigen Raum und erwartet auch in den nächsten Jahren eine weiter steigende Nachfrage nach flexiblen Lagermöglichkeiten. Aufgrund des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolgs ist das Phänomen Selfstorage mittlerweile auch in den Fokus der Forschung gerückt: In wissenschaftlichen Arbeiten wird das Thema unter anderem aus sozial- oder wirtschaftswissenschaftlicher Sicht betrachtet und beispielsweise der Selfstorage-Markt und die Gründe für den Bedarf an Stauraum untersucht: platzprofessor.myplace.eu

 

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