10 Jahre MyPlace in München – Gründe für den Selfstorage-Boom

München 13.02.2013 Kaum eine andere Stadt in Deutschland hat so sehr mit dem stetig wachsenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu kämpfen wie München. Wenn endlich eine erschwingliche Wohnung in guter Lage gefunden ist, rückt bei vielen Mietern das Thema  Stauraum als Entscheidungskriterium in den Hintergrund. Die Habseligkeiten, die dann ohne entsprechenden Stauraum keinen Platz mehr haben, werden von vielen Münchnern zunehmend außer Haus in einem Selfstorage-Abteil eingelagert.  „MyPlace-SelfStorage“, der Marktführer unter den Lagerraumanbietern, ist seit zehn Jahren in der Landeshauptstadt vertreten und betreibt dort  mittlerweile sechs Standorte mit insgesamt 3.500 Kunden – Tendenz weiter steigend. Doch mit der prekären Wohnraumsituation allein lässt sich der Erfolg von Selfstorage-Angeboten nicht ausreichend erklären. Nicht zuletzt auch auf Grund des wachsenden wirtschaftlichen Erfolges und der gesellschaftlichen Bedeutung der Selfstorage-Branche, beschäftigt sich nun zunehmend auch die Wissenschaft mit für die Branche relevanten Fragen. Die Kulturwissenschaftlerin Petra Beck konnte in ihrer Abschlussarbeit an der Humboldt-Universität zu Berlin zahlreiche weitere Gründe für den anhaltenden Trend zum „externen Keller“ ausmachen und auch darüber Aufschluss geben, wer welche Gegenstände in Selfstorage Abteilen einlagert und warum.

„Nach Jahrzehnten ohne Kriege in unseren Landstrichen besitzen die meisten Menschen so viele Dinge wie nie zuvor in der Geschichte“ stellt Petra Beck in ihrer Magisterarbeit „Restopia – Selfstorage als urbane Praxis“ fest und beschreibt damit eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Mangel an Stauraum in den Wohnungen deutscher Großstädte. Besondere Bedeutung für den zunehmenden Bedarf an Selfstorage-Angeboten hat daneben die wachsende Mobilität der Bevölkerung in allen Lebensbereichen. Dazu zählen unter anderem häufige Wohnungs- und Arbeitsplatzwechsel.  „Manche Kunden benötigen ihr Abteil, weil sie aus beruflichen Gründen für begrenzte Zeit die Stadt verlassen, andere ziehen mit ihrem Partner zusammen und haben plötzlich die halbe Einrichtung zweifach“, erklärt Andreas Eichinger, bei MyPlace-SelfStorage verantwortlich für die Münchner Standorte. Das Spektrum der Kunden reicht dabei von der Geschäftsfrau über den Schauspieler bis hin zum Wohnungslosen. Und so verbergen sich hinter den blauen Türen der Abteile ganz unterschiedliche Gegenstände und Geschichten, die oftmals von großen Umbrüchen im Leben erzählen.

Die Lagerräume werden jedoch nicht nur für den privaten Gebrauch genutzt, rund 20 Prozent der Kunden von MyPlace-Selfstorage sind Gewerbetreibende. Zahlreiche Handwerksbetriebe und Handelsvertreter, aber auch immer mehr junge Existenzgründer wie Betreiber von Online-Shops nutzen das Angebot, ihre Waren in den sicheren und trockenen Selfstorage-Abteilen von 1 bis 50m2 kurz- bis langfristig zu lagern. 

 

Jeden Monat rund 1.000qm mehr

Die stetig wachsende Nachfrage nach Selfstorage-Angeboten schlägt sich derweil deutlich in der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche nieder. MyPlace-SelfStorage, der Marktführer im deutschsprachigen Europa, konnte für die ersten acht Monate des Geschäftsjahrs 2012/2013 eine Umsatzsteigerung von etwa 16 Prozent auf 29 Millionen Euro verzeichnen. Und auch die Prognosen für die nächsten Jahre lassen ein stabiles Wachstum erwarten. Jeden Monat werden aktuell etwa 1.000 m² Lagerfläche zusätzlich vermietet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen derzeit etwa 18.000 Kunden an 35 Standorten  insgesamt rund 33.000 Lagerabteile auf einer Gesamtfläche von über 270.000 m². Allein in Bayern hat das Unternehmen an seinen insgesamt acht Standorten in München und Nürnberg rund 5.000 Kunden.

Wenn Sie Interesse an einer Berichterstattung haben, laden wir Sie herzlich ein, einen Termin mit uns zu vereinbaren. Wir zeigen Ihnen gerne eines der Münchner Lagerhäuser, berichten Ihnen aus dem Selfstorage-Alltag und stellen Kontakt mit verschiedenen Kunden her, die zu Interviews und Fotoaufnahmen bereit sind. Gerne vermitteln wir Ihnen auch den Kontakt zur Kulturwissenschaftlerin Petra Beck.