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Ein Vierteljahrhundert MyPlace: Eine Reise mit dem Gründer durch 25 Jahre Erfolg und Innovation

06. Mai 2024
Platzprofessor Redaktionsteam
Stadt & Architektur
Gründer und Geschäftsfürher Martin Gerhardus in einem Gang mit Lagerräumen recht und links von ihm

Was im Jahre 1999 in Wien mit dem ersten Selfstorage-Lagerraum in ganz Europa begonnen hat, begeistert MyPlace-SelfStorage heute Privat- wie auch Gewerbekund*innen an mittlerweile 64 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch 25 Jahre später brauchen die Menschen Platz, um beispielsweise ihre Erinnerungsstücke, Saisonkleidung oder Erbgegenstände aufzubewahren. Und der Bedarf steigt immer weiter. Zum 25. Jubiläum des Marktführers MyPlace haben wir uns mit dem Gründer und Geschäftsführer Martin Gerhardus ausgetauscht. Dabei schauten wir gemeinsam auf die Anfänge, die das Unternehmen stark geprägt haben und sprachen auch über die Hürden und Erfolge, die MyPlace zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Was waren Ihre größten Meilensteine in 25 Jahren?

Also der größte und gleichzeitig auch der erste Meilenstein war, als da plötzlich ein Gebäude stand und der erste Kunde kam. Ich habe damals noch selbst vermietet und der erste Kunde besuchte unseren Standort und war zufrieden. Er fand das Projekt gut und hat einen Lagerraum angemietet.

Der Zweite war dann, als wir gemerkt haben, dass unser Plan funktioniert. Wir haben anschließend nach Deutschland exportiert und unseren ersten Standort in München eröffnet. Und auch hier sind wieder Kund*innen gekommen und haben das Produkt „Platz“ gebraucht.

Der dritte Meilenstein war dann erreicht, als wir vor etwa 10 Jahren eine bestimmte Größe hatten und die erste große Expansionswelle abgeschlossen war. Ab dann sind wir in ein bisschen ruhigeres Fahrwasser gekommen und konnten uns mehr auf das Optimieren konzentrieren.

Ein persönlicher Meilenstein für mich war aber auch, als es zum 20-jährigen Jubiläum von MyPlace eine Ausstellung im Wien-Museum über das Phänomen SelfStorage gab. Das war ein sehr schöner Moment, in dem mir klar wurde, wie etabliert das Phänomen in der Gesellschaft ist.

Wie lange sind Sie selbst in der Filiale gestanden? 

So circa eineinhalb Jahre. Ein Jahr durchgehend und dann habe ich immer wieder Aushilfsdienste gemacht. Das war eigentlich die schönste Zeit.

Das Beste daran war, dass man etwas anbieten konnte, was auch wirklich benötigt wird. Und dass die Menschen dann auch von der Qualität positiv überrascht waren. Also das war schon auch für mich ein sehr entscheidendes Element, dass die Kund*innen, wenn sie uns leider wieder verlassen haben, eigentlich sehr zufrieden waren.

Gibt es Jahresvorsätze für 2024?

Mein persönlicher Jahresvorsatz ist es, die nächste Management-Generation an die Aufgaben heranzuführen, die das Leiten des Unternehmens mit sich bringt und sie selbstverantwortlich Entscheidungen treffen zu lassen.

Mittlerweile sind meine Vorsätze allerdings nicht mehr auf ein Jahr beschränkt. Ich schaue lieber in die nächsten zwei bis vier Jahre. Da ist der Vorsatz dann, die nächsten Expansionsschritte zu erledigen.

Sie expandieren auch nochmal in ganz neue Städte: Bremen, Innsbruck, Dresden und Düsseldorf. Warum und was ist an den neuen Standorten die Entwicklung, die für Sie spannend ist? 

Innsbruck ist für uns einfach eine logische Expansion: Es ist ein großes und wichtiges Zentrum in Österreich. Wir haben dort einen guten Standort gefunden und werden wieder ein Mixed Use Haus eröffnen, indem wir einen Supermarkt und eine Boulderhalle dabeihaben. In Düsseldorf werden wir eine Büronutzung mit anbieten. Zusätzlich ist der Standort in einer sehr zentralen Lage. Bremen hat eine große Agglomeration. Da gibt es auch langfristig Potenzial. Und Dresden wird irgendwann noch dazukommen, es ist einfach eins der großen deutschen Zentren, also ist es auch einfach eine logische Weiterentwicklung.

Ist Ihr Ziel, bis zum Jahr 2025 100 Filialen zu haben, noch möglich?

Nein, das dauert noch ein paar Jahre mehr. Das liegt aber nicht unbedingt an uns, sondern ein bisschen an den Umständen. Covid hat natürlich Vieles verzögert und auch das Erlangen der Baugenehmigungen hat oftmals länger gedauert als erwartet.

Die 100 Filialen sind weiterhin ein Ziel von MyPlace und liegen in greifbarer Nähe. Nur bis 2025 werden wir das nicht schaffen.

Es gibt ja mittlerweile viele Mixed Use Häuser, in denen verschiedene andere Firmeneinrichtungen etc. mit in den Gebäuden sind. Warum ist das verstärkt so?

Für uns ist es eine Kombination an Vorteilen. Einerseits bekommen wir das Gebäude belebt. Durch einen Supermarkt oder eine Apotheke ist dieses Gebäude kein reines Lagergebäude mehr, sondern es fügt sich in das Stadtbild ein. Das bedeutet für uns auch mehr Ertrag. Andererseits ermöglicht es uns, in Lagen zu gehen, die wir uns sonst nicht leisten könnten.

Wie hat sich der Selfstorage-Markt in den letzten 25 Jahren verändert und welche Rolle hat MyPlace dabei gespielt? 

Nun, ich glaube, wir haben den Markt geschaffen. Ich bin auch davon überzeugt, dass wir als Unternehmen mit unseren Mitarbeiter*innen hohe Qualitätsstandards gesetzt haben. Wir haben auch unser Aussehen verbessert, was die SelfStorage-Anlagen betrifft. Was früher eher billig und schmucklos war, ist heute sehr schön und viel aufwändiger.

Wir haben ja auch den Fassadenpreis 2023 für unseren vorbildlich sanierten Standort in Sendling verliehen bekommen.

Das macht einen dann schon stolz, wenn man weiß, dass man schöne Standorte hat. Das macht das Produkt „Lagerraum“ in dem Sinne vielleicht attraktiver, denn im Kern hat sich das Produkt sehr wenig in den letzten 25 Jahren verändert.

Würden Sie sagen, dass die Kundenbedürfnisse sich verändert haben?

Nein. Also die normale Digitalisierung ist eben vorangeschritten. Wir haben mit den gelben Seiten damals begonnen, das ist mittlerweile alles digital. Die Prozesse haben sich verändert. Sie sind auch professioneller geworden. Wir wachsen mit der Digitalisierung. Sonst würde ich sagen, gab es keine großen Änderungen im Geschäft. Es ist noch immer dasselbe: Leute haben Sachen zum Unterstellen und da brauchen sie einen Raum, der sauber, sicher und trocken ist.

Welche großen Herausforderungen haben Sie über die Jahre überwunden und welche Hürden gab es oder gibt es aktuell? 

Also die erste Hürde war es definitiv, das Produkt auf den Markt zu bringen und zu schauen, dass das dann so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat. Die Nächste ist dann, alles zu skalieren: also etwas funktionierendes in Form zu bringen und zu schauen, dass das Produkt auch langfristig und unabhängig von einem selber eine Zukunft hat.

Natürlich gibt es dann auch immer wieder Marktphasen, die mal leichter, mal eher schwieriger sind. Hier ist es eine Herausforderung, eine Struktur mit Mitarbeiter*innen zu schaffen, die Verantwortung übernehmen und quasi die Fackel weitertragen. Ich glaube, eine weitere Challenge ist auch immer, Wärme und Menschlichkeit beizubehalten – sowohl gegenüber den Kund*innen als auch gegenüber den Mitarbeiter*innen. Aber ich glaube auch, dass wir dies sehr gut händeln können.

MyPlace legt einen immer größeren Wert auf ESG-Themen, sowohl beim Bau, aber auch in anderen Hinsichten. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Ich bin der Überzeugung, dass wir mit unseren Gebäuden, die ja auch im öffentlichen Raum stehen, Verantwortung übernehmen müssen. Auf der einen Seite soll der Standort schön aussehen, auf der anderen Seite wollen wir unsere Standorte ja auch am Ende des Tages eigentlich möglichst klimaneutral betreiben. Die Gebäude werden mit Solaranlagen, Gründächern, Wärmepumpen und Kernheizungen ausgestattet. Also es wird alles so gemacht, dass man möglichst wenig Energie verbraucht und diese größtenteils selbst produziert. ESG steht für Ecological, Social und Governance und da liegt mir auch der soziale Aspekt sehr am Herzen. Wenn man eine Organisation in unserer Größe leitet, in der die Mitarbeiter*innen respektvoll behandelt werden, dann strahlt das auf das Produkt, die Kund*innen und die Qualität aus.

Wie könnte Selfstorage in 25 Jahren aussehen?

Wir werden weiter Marktführer im deutschen Sprachraum sein, wahrscheinlich 150 Standorte haben und hoffentlich noch immer in Familienhand sein. Aber das kann man natürlich nicht sagen. Ich glaube auch, dass unsere Häuser noch mehr genutzt werden als jetzt schon. Zusätzlich werden sie bestimmt mit sehr viel neuer Technologie ausgestattet sein. Alles, was den Zugang anbelangt – also Schlösser, Video etc. – wird wahrscheinlich sehr anders sein. Ich glaube, das Rundherum ändert sich: Die Art der Gebäude, wo sie sich befinden, wie sie ausschauen. Abläufe werden sich weiterentwickeln. Das muss sich auch ändern, aber im Kern bleibt alles gleich: es werden weiter physische Sachen bei uns ein- oder ausgelagert.

Haben Sie noch abschließende Worte zum 25-jährigen Jubiläum?

Für uns ist es wichtig, den Gedanken, dass wir unseren Kund*innen ein Produkt anbieten wollen, das sie gerne nutzen, immer im Vordergrund zu behalten. Und auch, dass die Qualität und der Umgang mit ihnen immer passt und wir gute Standorte haben, die sauber, sicher und trocken sind.

Wir haben auch viele Lieferant*innen, mit denen wir jetzt seit vielen Jahren zusammenarbeiten und es ist schön, dass man so eine lange und auch stabile Beziehung hat. Genauso ist es auch mit unseren Mitarbeiter*innen: es ist die größte Freude zu wissen, dass die Menschen gerne bei uns arbeiten.

Darum geht es uns eigentlich. Das dann auch weiterzugeben ist nun die Herausforderung. Wenn das gelingt, ist das für mich als Unternehmer der größte Erfolg.

 

 

Platzprofessor Redaktionsteam

Das Redaktionsteam hinter dem Platzprofessor recherchiert laufend aktuelle Trends und Themen rund um das Thema Platz. Die RedakteurInnen sind immer auf der Suche nach spannenden Projekten und Beiträgen, die als Link-Tipp auf dem Platzprofessor veröffentlicht werden, initiieren Gastbeiträge und verfassen Artikel zu ausgewählten Themen.

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